Die Nähe der Ferne

By Food for thought

Wir lächeln uns aus der Ferne zu. Blicke, die sich treffen dürfen während die Körper einander weiträumig ausweichen müssen. Wann zuletzt habe ich jemandem die Hand gegeben? Ich versuche mich zu erinnern, doch es gelingt mir nicht.
An diesen Tagen der neuen und noch ungewohnten Distanzierung vermeiden die meisten Menschen auch Augenkontakt. Bewegen sich in seltsamen Schlangenlinien, um anderen Passanten nicht nahe zu treten. Zu den gesenkten Blicke werden oft auch die Ohren verschlossen. Die räumliche Separation wird durch eine akustische verstärkt. Kopfhörer betonen bei vielen den hermetischen Innenraum. Ein zufälliges Gespräch könnte infektiös sein. Unser Leben in den neuen Zonen willentlich beschützter Keimfreiheit. Unser Leben im Séparée einer zunehmend rigoros abgeteilten und öffentlich verteidigten Individualsphäre. Ein Leben wie hinter einem Sichtschutz. Die Schutzkleidung medizinischer Katastrophenhelfer kann man sich leicht dazu denken.

Eine Blüte, die sich in einem paradoxen Impuls zurück zur Knospe einfaltet und schließt. Vielleicht hat sie zu viel Sonne gekriegt.

Wenn die Menschheit ein Kind wäre, könnte man denken, so drängt es sie dieser Tage in den Mutterleib zurück.
Ganze Gesellschaften im shut down und locked in. Zieht sich der Himmel zu, spürt man den Abgrund komatösen Stillstands und könnte die momentane Ruhe glatt mit der ewigen verwechseln.

„Bunkerstimmung“, beobachtet Medientheoretiker Peter Weibel im Sozium der Gegenwart. Ein ansteckendes Phänomen. Jeder für sich ganz allein unter vielen. Die Begriffe Einsiedler und Eremit bekommen dieser Tage ganz neue, aktualisierte Bedeutungen. Willkommen in der neuen Distanzgesellschaft …

Vielleicht haben wir viel zu lange viel zu nahe aufeinander gehockt, und das haben wir jetzt davon: Ein Virus, welches uns zum Rückzug zwingt.

Angenommen, die Menschheit ist dieser Tage tatsächlich zurück in den Mutterleib gekrochen. Klar, wissen wir, so ein Zustand wird nicht haltbar sein. Das Kind muss auf die Welt kommen, selbst wenn es Menschheit heißt. In seinem vorigen Leben ist einiges falsch gelaufen. Oder vielleicht haben sich die Dinge auch nur entsetzlich verkompliziert. Die Wirtschaft mit ihren Swaps und Flops, ihren Derivaten und Bailouts, die niemand mehr versteht. Von Konsum und Kapitalismus bis zur Klimakrise, vom Krankenverwahrungsbetrieb bis zur Umverteilung – viele Leute haben Ideen, keiner weiß mehr, wie was funktioniert. Das System hat sich von den Menschen entkoppelt, für die es eigentlich da sein sollte. Das frustriert Politiker, die nachthaltig und systemrelevant entscheiden sollen. Und es deprimiert die Technokraten, die systematisch optimieren wollen. Wenig davon, denken viele, gelingt. Der Kapitalismus bläht sich immer weiter auf. Die Welt kriegt Hitzewallungen. Wie im Fieber walzt Feuer in manchen Gegenden. In anderen frisst Wasser die Küsten. Wir haben das betrauert und sind doch immer wieder abgehoben und geflogen. Doch nun endlich bleiben die Flugzeuge am Boden. Dafür ist ein Virus gelandet. Diese Ankunft im Schrecken hat es gebraucht, um uns zum Innehalten zu bringen.
Die Zeit der Flugreisen und Massenmobilität wird vielleicht als die Ära rasenden Stillstands in die Geschichte eingehen. Jetzt beginnt die Zeit des Stillstands der Raserei (Weibel). Flugplätze, auf denen keine Flugzeuge abheben, verwaiste Autobahnen und Bahntrassen, Straßen, die so leer sind, dass man darauf picknicken kann. Ein Leben in Verlangsamung. Die beruhigten Städte wollen plötzlich wieder erlaufen werden. Die Luft, so kann es einem vorkommen, ist besser denn je dieser Tage.

Angenommen, nicht nur einzelne Individuen, sondern ganze Zivilisationen werden wiedergeboren. Sie leben auf, leben ab, gehen unter, eine neue wird geboren. Sicher ist: Keine Zivilisation kommt zweimal als dieselbe auf die Welt.
Was sich offenbar überlebt hat (bereits jetzt offensichtlich): physische Nähe. Studenten in überfüllten Hörsälen, Angestellte, die sich in Büros gegenseitig auf die Füße treten, kaufhungrige Konsumenten, die sich in Einkaufszentren aneinander vorbeischieben, Fans, die sich in Stadien und auf Festivals zusammenrotten, Umzüge mit tausenden von Teilnehmern – all das ist von gestern. Untersagt in der Gegenwart, geächtet in der Zukunft, weil potentiell gefährlich. Willkommen in der neuen Distanzgesellschaft …

Weil die Nähe gefährlich geworden ist, werden wir uns in der Ferne einrichten.

„Nur vorübergehend“, widersprechen die Rückwärtsgewandten unter den Propheten.
Ich denke, sie haben unrecht. Nach dem Virus wird vor dem nächsten sein. Durch Corona wird deutlich, dass die Massenaufläufe der Moderne zu viel Nähe für Viren bieten. Sie springen von Einem zum Nächsten, mikroskopische Trittbrettfahrer der Mobilität, reisen pfeilschnell mit dem Flugzeug, hüpfen über Landesgrenzen und verbreiten sich kongenial kontinental.
Vor allem die Urlaubsgesellschaft habe Krieg gegen die Natur geführt, schreibt Weibel. „Das Virus zwingt uns dazu, diesen Krieg zu beenden.“
Die Welt wird daran hoffentlich genesen. Natürlich wird das auch für die Menschen heilsam sein. Und wir werden Wege finden, einander auch über die Ferne hinweg nahe zu sein. Genau darin besteht wahrscheinlich die Wiedergeburt.

Genießen Sie die Stille! Bleiben Sie gesund!

Ihr – Otmar Jenner

P.S. Gerade eine Audiodatei zugeschickt bekommen – angeblich eine Mitteilung der Vereinigung der Deutschen Psychiater (natürlich ein Scherz): “Da wir von Anrufen überschwemmt werden, möchten wir Sie, liebe Mitbürger informieren, dass es absolut normal ist in der Zeit der Quarantäne, dass Sie beginnen mit den Wänden, den Pflanzen und anderen Sachen zu sprechen. Rufen Sie uns bitte nur an, wenn sie Ihnen antworten. Danke.“

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Aktuelle Fragen

By Food for thought

Die besten Antworten liefern häufig bestimmte Fragen:

Frage 1: Warum breitet sich das Corona-Virus von China mit großer Geschwindigkeit in der ganzen Welt aus?
Frage 2: Warum fahren westliche Industrienationen ihre Produktionen runter, während China seine gerade hochfährt?
Frage 3: Warum hat China das neue Corona-Virus und Covid-19 der WHO gemeldet, wo die Regierung in Peking sonst schlechte Nachrichten in den Medien unterdrückt?
Frage 4: Warum fällt der Ölpreis seit Januar auf ein historisches Tief und die größten Nutznießer davon sind derzeit die Chinesen?
Frage 5: Wieso werden Riesenmetropolen wie Peking (21 Millionen), Shanghai (24 Millionen) oder Shenzhen (12 Millionen) „verschont“ und zwar ohne weitere Quarantänemaßnahmen?
Frage 6: Wieso genießt der chinesische Staatspräsident derzeit weltweit ein größeres Ansehen als vor Auftreten der Corona-Krise?
Frage 7: Warum klingt der Satz „Folge dem Geld, wenn du verstehen willst, warum etwas passiert“, in den Zeiten von Corona besonders anrüchig?

Frage 8: Wieso sind Chinas Nachbarländer oder -regionen wie Japan, Thailand, Südkorea, Taiwan, Singapur, Hongkong, Vietnam, Kambodscha oder Myanmar kaum oder zumindest nicht übermäßig betroffen?
Frage 9: Warum profitiert das Land mit dem grössten Binnenmarkt der Welt von der aktuellen Krise?
Frage 10: Warum beginnen die USA einen Handelskrieg mit China und stehen nun durch die Corona-Krise als große Verlierer da?
Frage 11: Warum ist die so genannte westliche Welt von einer feindlichen Übernahme durch China bedroht?
Frage 12: Könnte es sein, dass ein Krieg zwischen China und den USA droht, weil die Vereinigten Staaten ihre bisherige Vormachtstellung den Chinesen nicht kampflos überlassen werden?

Fragen über Fragen.

Eine 13. und 14. Frage drängt sich auch noch auf: Wieso trafen sich Entscheidungsträger des Johns Hopkins Center for Health Security, des Weltwirtschaftsforums und der Bill & Melinda Gates Stiftung am Morgen des 28. Oktober 2019 im New Yorker “The Pierre hotel”, also rund zwei Monate vor dem Corona-Ausbruch in Wuhan, zu einem Pandemie-Planspiel? Warum ist in dem Katastrophenszenario, “Event 201” genannt, von einem neuartigen Corona-Virus die Rede, welches dem SARS-Erreger gleicht und von Fledermäusen übertragen wird, bei den meisten Menschen leichte Symptome verursacht und zu einer schweren Pandemie führt?

Jede dieser Fragen ist berechtigt, glaube ich. Mir ist bewusst, dass sie insgesamt eine Richtung vorgeben.

“In der Summe unterstellen die Fragen die Antwort, dass die Corona-Krise künstlich gemacht ist”, kommentiert ein Freund und Journalist. “Ich weiß nicht, ob du beispielsweise die wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Genom des neuen Corona-Virus gelesen hast. Nichts spricht für eine absichtliche menschliche Einwirkung in der Sache – außer der verständlichen Sehnsucht, für diese verheerende Katastrophe einen Schuldigen zu finden.”

Tatsächlich habe ich mehrere Studien zu den Ergebnissen der Genom-Sequenzierung gelesen. Ich denke auch, dass niemand diese Pandemie in Gang gesetzt hat, um ein gewisses Ergebnis zu erzielen. Ich glaube vielmehr, dass es sich um ein Zusammentreffen von Ereignissen handelt, die zusammen genommen etwas sehr Großes ergeben. Groß im Sinne von schrecklich groß. Groß aber auch im Sinne einer großen Chance. Dieses Zusammentreffen von einzelnen Aspekten bewirkt jedenfalls ein mächtiges Zusammenwirken.
Einige der genannten Fragen hat der Autor Lothar Hirneise bereits auf seinem Blog gestellt. Ja, die besten Antworten liefern häufig Fragen. Manche klingen bereits wie Antworten. Und die Kette der Fragen insgesamt deutet auf eine gemeinsame Antwort hin. So plausibel dies im ersten Moment wirken mag, dies ist kein Beweis für eine absichtsvoll einwirkende Hand in der Sache. Umso sorgfältiger gehören die genannten Fragen daher einzeln und insgesamt genommen hinterfragt. Anders ausgedrückt: Ich hätte auf obige Fragen gern Antworten. Ich fürchte allerdings, sie sind nicht so einfach, wie sie mancher gern hätte.

Bleiben Sie gesund!

Ihr – Otmar Jenner

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Science Fiction now

By Food for thought

Gerade wieder Ausgang mit Maske. Seltsam, geschätzte 90 Prozent tragen keine. Die Straße ist belebter als gestern. Einkaufen ist in Berlin derzeit noch erlaubt. Spazierengehen auch. Ausgang mit Lebenspartner, Kind und Hund ebenfalls. Um anderen Menschen zu helfen, darf man auch raus. Einen Freund, eine Freundin treffen, geht auch, allerdings bitte mit 1,50 Meter Schutzabstand. Auf Strafzahlungen bei Zuwiderhandlungen hatte sich der Berliner Senat aber noch nicht einigen können.

Ich treffe einen Freund. Auch er kommt mir mit Gesichtsmaske entgegen. Zwei Vermummte, die sich begrüßen. Worüber reden wir? Klar, was in der Welt los ist.
Mein Freund ist Journalist. Er berichtet von eigenartigen Ausgangsbeschränkungen in Kolumbien. Die Geschlechter dürfen dort nur noch getrennt vor die Haustür. An einem Tag die Männer, am anderen die Frauen. In Marokko hingegen überwacht die Armee die Einhaltung der strikten Ausgangsbeschränkung. Öffentliche Plätze werden von Soldaten kontrolliert. Sogar Panzer sind aufgefahren. Pro Wohneinheit darf eine Person Lebensmittel einkaufen gehen. Noch drastischer die Maßnahmen in Jordanien. Dort herrscht derzeit totale Ausgangssperre. Das Verlassen der Wohnung ist unter keinen Umständen erlaubt. Speisen und Getränke muss man sich liefern lassen. Ähnliches war zeitweise auch in Indien angeordnet worden. Der Philippinische Präsident soll die Ordnungskräfte seines Landes bei der Durchsetzung von Maßnahmen ausdrücklich zum Schusswaffengebrauch aufgefordert haben. Vergleichsweise moderat: Die Bewohner von Teneriffa dürfen seit rund drei Wochen Haus oder Wohnung nur an jedem zweiten Tag verlassen. Und das lediglich zum Einkaufen. Spaziergänge am Strand? Verboten. Und das, obwohl auf den Kanarischen Inseln der Frühling mit sommerlichen 20 Grad zum Freigang ruft.
Die Welt in Einzelhaft. Wie siehst du die Maßnahmen unserer Regierung, frage ich meinen Freund. Übertrieben oder nicht?

Mein Freund zieht seine Stirn in Falten. Er wisse natürlich um die unterschiedlichen Einschätzungen auch auf Expertenebene in Deutschland. Manche meinen, die Maßnahmen seinen noch nicht streng genug. Andere finden sie viel zu drastisch und fordern eine Lockerung.

„Und du?“, frage ich.

Mein Freund macht ein betrübtes Gesicht: „Wenn sich die chinesische, die italienische, die spanische, die britische, die israelische, die indische, die deutsche Regierung, inzwischen auch die vormals unwillige US-amerikanische einig sind, ebenso die iranischen Revolutionsgarden sowie weitere diktatorische Regime – wenn also Akteure, die in allen anderen Fragen normalerweise uneins sind, in der Einschätzung der Gefahr durch das neue Corona-Virus jedoch einer Meinung sind, dann würde ich das jetzt nicht in Zweifel ziehen.“

Was für ein Satz!

Zeit für Science Fiction in diesem Zusammenhang: Das Eis an den Polkappen schmilzt wie die Gletscher auf Island und im Himalaya. Der Meeresspiegel steigt. Auf den Malediven, in Bangladesch und den Niederlanden droht Land unter. Die milden Winter in Europa kann man zunehmend mit Badelatschen an den Füßen überstehen. Die Sommer werden so heiß, dass einem das Gehirn kocht. In Australien, auf der iberischen Halbinsel und in Kalifornien gehen Landstriche wegen anhaltender Dürre in Flammen auf. Auch die Politik wirkt dieser Tage vertrocknet. Es wird viel geredet, wenig beschlossen. Ein Mädchen stellt sich hin und klagt an. Sie wird gehört. Und überhört. Wer regiert hier eigentlich? Wer hat das Sagen? Fragen sich immer mehr Menschen, die ansonsten gar nicht so viel fragen.

Die fantasievollen unter ihnen wittern eine geheime Übereinkunft, die den ganzen Planeten runterzieht. Einen Bund, der sich auf Kosten der Allgemeinheit vorsätzlich und schamlos bereichert. Einen Klub, der die Weltwirtschaft orchestriert und dirigiert. Der Bedürfnisse generiert und Abhängigkeiten initiiert. Als Krake, die alles frisst, was nur irgendwie verdaulich wirkt. Und wachsende Armut wie Hundehaufen als Markierungen seiner Macht auf dem Globus verteilt.

Die fantasielosen Leute sagen, alles bloß Eigendynamik, Kapitalismus genannt. Ist deshalb gut, weil’s so frei ist. Klar, ist nicht ganz so gut, dass sich astronomische Summen auf den Bankkonten von sehr Wenigen auftürmen und eine gespenstische Ebbe herrscht bei den Meisten. Doch so wird Demokratie dieser Tage nunmal organisiert: wirtschaftlich. Fühle dich frei. Und genieße die Freiheit, jederzeit an deinem Smartphone herumfummeln zu können. Oder ist das etwa nicht dein liebster Begleiter und Freund? Und überhaupt, hast du schon Netflix oder AmazonPrime? Was beschwerst du dich, du undankbarer Mensch?

Wer beschwert sich denn? Es gibt einzelne Stimmen, richtig. Es gibt auch Chöre aus dem Off der kotbraunen Ewiggestrigen. Und die auf der linken Gegenfahrbahn wollen was Kühnes Künftiges, können sich aber nicht einigen, welche Ausfahrt man dafür nehmen muss. Dazu die Geisterfahrer des politischen Geschehens. Versprengte Seelen, die was Kluges im Sinn haben und es auf eine dumme Weise tun. Nicht zu reden von der Mehrheit auf den Abgeordnetenstühlen, die sich von Lobbyisten füttern lässt und Banalität staatstragend erbricht. Parlamente scheinen in der eigenen Bedeutungslosigkeit zu ertrinken. Immer mehr Wähler bleiben am Wahltag fern. Wozu eine Stimme abgeben, wenn sie keinen Nachhall hat?
Auf entscheidende Protokolle zur Rettung des Klimas konnte man sich ebensowenig einigen wie auf funktionierende Maßnahmen gegen das zunehmende Aufklaffen der Arm-Reich-Schere.
Träume von einer gerechteren und damit besseren Welt – begraben nach der Wirtschaftskrise 2008.
Der Planet erhitzt sich unter der CO2-Glocke, viele Pegel schlagen auf eine ungesunde Weise nach oben aus wie die Anzeige auf einem Fieberthermometer. Die allgemeinen Unzufriedenheit nimmt zu. Doch was passiert? Wenig. Trotz der wachsenden Hoffnung auf mehr. Regierungen scheinen die Hände gebunden. Wer hat hier eigentlich noch das Sagen?, fragen sich immer mehr Menschen. Wenn das Corona-Virus nicht so leidvolle Auswirkungen hätte, meinen nun manche, könnte man es in der Sache auch als heiß ersehnten Erlöser sehen.

Und nun taucht in dieser Geschichte doch noch eine Stimme auf. Sie gehört einem renommiertem Wirtschaftswissenschaftler und außerordentlichen Professor in Wien, der hier jedoch nur Dr. H. genannt wird, um den belletristischen Aspekt der gesamten Darstellung zu betonen. Weil ich eine Vorliebe für fantasievolle Stoffe habe, originelle Gedanken schätze (selbst wenn ich sie inhaltlich womöglich falsch finde) und vereinfachende Erklärungen von komplizierten Sachverhalten gern überdenke, auch wenn ich sie im Nachhinein vielleicht als irreführend und unsachlich ablehne – weil dies ganz einfach so ist, möchte ich den Ausführungen von Dr. H. zur viralen Krise an dieser Stelle Raum geben, dabei aber deutlich betonend, dass ich sie für Science Fiction halte.

„Nach meiner persönlichen Meinung“, sagt Dr. H. „läuft es auf einen shutdown unseres gesamten Gesellschafts-, Wirtschafts- und auch Rechtssystems hinaus. Wir müssen nämlich verstehen, dass sowohl Wirtschaft wie auch Recht, nebenher auch Pädagogik, Politologie und leider auch Ethik als normative Wissenschaften in Wirklichkeit keine Wissenschaften sind. Es sind Wissenschaften nur dem Namen nach und in Wahrheit ideologische Glaubenssysteme, auf die die Menschen in unserer Gesellschaft sozialisiert und damit emotional verpflichtet wurden.“

Weil die randlose Brille auf seinem Nasenrücken verrutscht ist, befördert Dr. H. sie mit einem reflexartigen Griff zurück in die Ausgangsposition. „Jetzt allerdings bemerken Menschen hinter den Kulissen, dass diese Systeme ans Ende ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen sind.“

Seit 20 Jahre, so dürfe vermutet werden, seien im Hintergrund alternative Modelle in Vorbereitung.

„Wenn man nun eine globale Zivilisation in ein anderes Gesellschaftssystem überführen möchte, dann braucht man natürlich eine Cover-Story, also eine Geschichte, eine Legende, die die Bevölkerung glaubt, dabei zugleich gehorsam bleibt und Ruhe bewahrt.“
Dr. H. macht eine kurze Pause, damit das Gesagte bei seinem Hörer ankommt. „Dazu bietet sich eine Pandemie an.“

Gewissermaßen par excellence, möchte man ironisch ergänzen.

„Idealerweise eine, bei der es kaum Todesfälle gibt. Die wenigen, die auftreten, müssen natürlich hochgespielt werden, wie in Italien. Wo jeder, der stirbt und gleichzeitig Träger des Virus ist, als Corona-Toter bezeichnet wird, damit man an der Angstschraube drehen kann. Das ist für mich die einzige Erklärung dafür, dass man wirtschaftliche Schäden in Billiardenhöhe quer über den Globus erzeugt für eine Erkrankung, bei der man im Vergleich mit einer Frühjahrsgrippe fragen kann, was ist hier der Unterschied?“

Was ist der Unterschied? Ich muss an den erklärenden Satz meines Freundes denken.

Dr. H. hebt den Zeigefinger, lächelt: „Doch dies kann man nur beurteilen, wenn man das Motiv derjenigen kennt, die das im Hintergrund veranstalten. Ich habe das Vertrauen, dass es positive Absichten sind. Denn wenn sie etwas Negatives wollten, etwa die Bevölkerung versklaven wollten, dann hätten sie dafür die gegenwärtige Krise, also Corona und ökonomischen Shutdown, nicht gebraucht. Dann hätten sie einfach nur wie schon die letzten zwanzig Jahre zuvor weiter machen müssen. Das negative Ziel einer schlechten Weltordnung wäre auch ohne diese sogenannte Pandemie zu erreichen gewesen. Dass sie jetzt aber in dieser Form gekommen ist und das global, abgestimmt praktisch mit allen großen Staaten dieses Planeten, dass dieses Szenario also so koordiniert abgehandelt wird, das deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass es sich hierbei um eine sehr dramatische, fundamentale und als positiv zu bewertende Neuordnung unserer gesellschaftlichen Struktur geht. Und da bin ich selbst auch schon sehr gespannt, welche Vorschläge und Modelle dadurch dann zur Anwendung kommen werden.“

Wie gesagt: ein kurzer Ausflug ins Reich der Science Fiction. Vor zwei Jahren  veröffentlichte ich einen Roman („Der Älteste“) in diesem Genre. Ein nächster („33“) folgt. Doch die obige Geschichte habe ich tatsächlich gehört, nicht ausgedacht. Es kursieren die seltsamsten Phantastereien im Internet. Über diese habe ich gern nachgedacht.
Die Bilder der Mondlandung, von der Trauer um Lady Di und den Einschlägen in die Twin Towers gingen um die Welt und fokussierten Aufmerksamkeit. Doch die aktuelle weltweite Reaktion ist eine neue Dimension. Für so eine Wirkung bräuchte es Außerirdische als gemeinsames, einigendes Feindbild, habe ich noch bis vor Kurzem gedacht. Falsch. Es reicht ein Virus.

Doch das ist natürlich pure Science Fiction. Ein befreundeter Arzt heute morgen: „Schon gehört? Das Alter der Covid-19-Todesopfer liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei einem Durchschnitt von 81 Jahren. Wird man mit dem Virus statistisch gesehen älter als der normale Altersdurchschnitt? Ein Long-Live-Virus also?“
Klar, Science Fiction auch das.

Bleiben Sie gesund!

Ihr – Otmar Jenner

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Was nun? Eine Standortbestimmung

By Food for thought

„Sehr viele Menschen sind verunsichert. Sehr viele haben Angst.“ Sätze, die ich von Psychotherapeuten und auch Medizinern dieser Tage mehrfach gehört habe.
Dramatische Erkrankungsraten in Europa. Lockdown in New York. Was für eine Welle rollt da auf uns zu?

Manche Experten der Virologie und Epidemiologie (wie etwa der Mainzer Professor für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Professor Dr. Sucharit Bhakdi) meinen, wir kranken zunehmend an drakonischen Maßnahmen der Regierung. Die weltweiten Reaktionen seien überzogen.

Zu einer gegenteiligen Auffassung kommen die Wiener Professoren Mathias Beiglböck, Philipp Grohs, Joachim Hermisson, Magnus Nordborg und Walter Schachermayer. Alle Mathematiker bis auf den Populationsgenetiker und Biologen Nordborg und Hermisson, der Biologe und Mathematiker ist. Sie haben Infektionsraten, Erkrankungsquoten und Sterberaten zu Covid-19 neu berechnet und am 30.3.2020 eine Stellungnahme auf der Website der österreichischen Regierung veröffentlicht. Fazit: Wenn sich die Corona-Epidemie weiter mit exponentieller Geschwindigkeit verbreite, wenn also eine infizierte Person mindestens eine weitere anstecken würde, dann sei ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Österreich mit zusätzlich zehntausenden Toten zu erwarten. Ziel müsse sein, die Infektionsrate drastisch zu senken. „Wahrscheinlich benötigt dies deutlich strengere Maßnahmen als derzeit in Kraft sind.“ Ansonsten werde das Gesundheitssystem bereits Mitte April kollabieren. Die Entwicklungen in den USA, allem voran New York, lassen allerdings befürchten, dass sich die Lage mancherorts noch rapider verschlimmern könnte.

Wie gefährlich ist Covid-19, die Krankheit, die durch eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus Sars-CoV-2 ausgelöst werden kann, wirklich?
Belastbare Hinweise liefern epidemiologische Daten vom Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“. Von insgesamt 3.711 Passagieren an Bord, die alle getestet wurden, waren 697 Corona-positiv. 328 von den positiv getesteten hatten keine Symptome. 2.071 Passagiere waren zwischen 0 und 69 Jahren alt. Rund 50 von ihnen wurden positiv getestet, zeigten jedoch keine Symptome. Rund 180 entwickelten Symptome. Niemand aus dieser Gruppe starb an Covid-19. 1.231 Passagiere waren 70 Jahre alt und älter. Von ihnen starben sieben.

Ein Kreuzfahrtschiff ist eine geschlossene Population. Man lebt dort auf engstem Raum. Stewarts, Barkeeper und weitere Mitglieder der Crew sind sogenannte Superspreader. Sofern selbst (unwissentlich) infiziert stecken sie sehr schnell sehr viele andere Menschen an. Trotz der Enge infizierten sich nur knapp 20 Prozent der Passagiere. Diese jedoch in sehr kurzer Zeit. Rund die Hälfte der Infizierten zeigte keine Symptome. Das Durchschnittsalter auf dem Schiff lag bei 58 Jahren. 33 Prozent war über 70. Darunter die sieben Verstorbenen.
Dr. Timothy Russel, Biologe und Mathematiker an der London School of Hygene & Tropical Medicine errechnete daraus eine Todesrate (case fatality ratio) von 0,5 Prozent.
Im Gegensatz dazu geht die WHO von einer case fatality ratio von 3,4 Prozent aus.

Dr. med. Pietro Vernazza, Chefarzt für Infektiologie am Schweizer Kantonsspital St. Gallen, äußert sich ähnlich kritisch wie der bereits genannte Prof. Bhakdi aus Mainz. Vernazza beruft sich auf eine Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin Science. Epidemiologe Ruiyun Li (Universität Peking, Imperial College London) und Kollegen hatten im Zuge einer epidemiologischen Untersuchung zu Corona in China eine Neubewertung der Gefährlichkeit angeregt. Ergebnis:
Rund 85 Prozent (82-90%) aller Sars-CoV-2-Infektionen sind erfolgt, ohne dass jemand die Infektion bemerkt hat.
Etwa 55 Prozent der unbemerkt Infizierten haben weitere Personen angesteckt.

Wie diese Publikation „fast unbemerkt“ im aktuellen Wirbel „an uns vorbei“ gehen konnte, wundert sich Vernazza: „Eigentlich vermuten wir dies schon lange. Anders wäre es gar nicht erklärbar gewesen, dass die Infektionszahlen in China nach einigen Wochen gegen Null gesunken sind. Denn mit einer Immunitätsrate von weniger als 1 Prozent der Bevölkerung kann man das nicht erklären (weniger als 100.000 Personen in Wuhan von rund 10 Mio. Menschen erkrankt). Es würde nicht mal verwundern, wenn weitere Untersuchungen die Rate von stummen Infektionen noch höher bezifferten. Diese neue und nicht überraschende Erkenntnis muss rasch zu einer evidenzbasierten Korrektur unserer Maßnahmen führen.“
Der Schweizer Experte fordert: „Informiert endlich die Bevölkerung und redet Klartext! Diese Infektion ist für junge Menschen mild. Angst ist kein guter Ratgeber. Die meisten Menschen sehen eine schreckliche gefährliche Krankheit vor sich. Ja, es ist wahr. In Italien stirbt etwa eine von zehn diagnostizierten Personen. Doch wie wir jetzt nach dieser Science-Arbeit wissen, dürfte das eher eine von 1.000 angesteckten Personen sein.“

Die Gelehrten (zum Thema Virologie / Epidemiologie) sind uneins in der Frage der Bedrohung durch Corona. Die Wirtschaftsweisen, das dürfte unzweifelhaft sein, sind sich in der Sache umso einiger.

Doch warum schreibe ich in meinem Blog darüber?

  1. Weil abwägende Berichterstattung rar ist dieser Tage.
  2. Weil ich glaube, dass die Unsicherheit bei der Abschätzung der Gefahr durch Covid-19 keine Einladung sein sollte, unvorsichtig zu handeln.
  3. Und drittens, weil es ein Land gibt, welches (zumindest bisher) kaum Probleme mit Neuinfektionen durch Sars-CoV-2 hat (und mögliche Erkenntnisse daraus werden in Deutschland derzeit kaum diskutiert): Japan.

Chinesen machen, trotz gewisser historischer Unverträglichkeiten, in großer Zahl Urlaub in Japan. Im Januar 2020 kamen 925.000 zu Besuch. Im Februar waren es noch rund 89.000. Unter ihnen wahrscheinlich auch nicht wenige Infizierte. Japans Bevölkerung hat mit einem Altersdurchschnitt von 48,4 den weltweit höchsten Anteil an Senioren (also der Risikogruppe. Denn wie man auch an den Zahlen vom Kreuzfahrtschiff ablesen kann, verschont Covid-19 tendenziell die Jugend und trifft die Älteren).

Warum also ist Japan vergleichsweise wenig von der aktuellen Pandemie betroffen?
Klar, Premier Abe ließ Schulen schließen, auch Veranstaltungen absagen, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Doch Restaurants und Geschäfte blieben offen. Eine deutlich sanftere Reaktion als in Europa.
Wieso also sind nicht viel mehr Japaner erkrankt? Was bewahrte das japanische Gesundheitssystem bisher vor dem Kollaps?
Ein Grund ist wohl, dass in Japan bisher wenig auf Corona getestet wurde, in der Hoffnung, damit die Olympiade zu retten (was nicht geklappt hat). Doch ein nicht unwesentlicher Teil der Antwort ist auf dem folgenden Foto (ein Screenshot aus dem Internet ) zu sehen:

Japaner mit Gesichtsmasken, DPA, Screenshot

Menschen, die Masken tragen, um andere Menschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Ein alltägliches Bild während der Wintermonate in den Metropolen Japans. Sowie eine Grippewelle droht, gehen sehr viele Menschen nur noch mit einer Maske aus dem Haus. Weil sie andere damit schützen, schützen sie letztendlich sich selbst.

In dem Zusammenhang noch ein Foto. Aufgenommen am 11. März 2020 im Buckingham Palace. Premier Boris Johnson, Handshake mit Verneigung vor der Queen. Demnächst hat sie Geburtstag und wird 94 Jahre alt. Der inzwischen an Covid-19 erkrankte Johnson regiert nun aus der Quarantäne. Der Queen soll es gut gehen. Sie hat schon Schlimmeres überstanden.

Boris Johnson bei der Queen, 11.3.2020, Screenshot von der BBC-News-Seite

Die derzeit verbreitete Ignoranz der Macht zeigt sich meiner Meinung nach in diesem Foto. Eindeutig trifft Covid-19 mehr alte Menschen als junge. Und besonders hart sehr alte.
Trotz widersprüchlicher Nachrichten zur Tragweite der Corona-Epidemie und einem angemessenen Krisenmanagement: Junge Menschen sind eingeladen, alle alten bestmöglich zu schützen.

Daher: Setzt eine Schutzsmaske auf, liebe Leute, bevor Ihr in den Hausflur und auf die Straße tretet! Wenn ihr keine Maske habt, so wickelt Euch einen Schal oder ein Tuch um Nase und Mund. Etwas ist immer noch besser als nichts! (So schräg es klingt: Aus dem Vermummungsverbot von gestern wird das Vermummungsgebot von heute!)

Rennt in öffentlichen Räumen, etwa im Supermarkt oder im Bus oder in der U-Bahn nicht unbedacht in andere Menschen hinein! Weicht anderen Menschen, egal welchen Alters, aus!
Und beachtet die von Gesundheitsämtern geforderten Hygieneregeln! Dies kann auf keinen Fall falsch sein.

Tatsächlich glaube ich, dass diese gesellschaftlich wachsende Achtsamkeit ein neues Miteinander schafft. Zunächst aus der Distanz durch gefordertes Social Distancing. Doch umso reifer sind wir für kommende Zeiten der Annäherung.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!!

Ihr – Otmar Jenner

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