Trauma & Traumaablösung 3.

By Sonntag, der 10. November 2019 November 12th, 2019 Nachrichten

Was auch immer ein Mensch am Anfang seines Lebens erfahren hat – alles Weitere kommt hinzu. Bedauerlicherweise addieren sich in der Psyche eines Menschen bevorzugt negative Erfahrungen. Da summiert sich nicht selten so manches, was sich später als wirklich schlimm erweist. Womöglich bebt die Innenwelt eines Menschen als Folge davon, vielleicht gerät seine Welt ins Wanken, vielleicht werden seine innersten Überzeugungen sich selbst und andere betreffend angekratzt, vielleicht entwickelt die belastete Person eine gestörte Beziehung zu sich selbst.

Und wenn dann noch eine weitere Schwelle überschritten wird, gerät die Welt womöglich ganz aus den Fugen. Die Trennung vom Partner war zu viel, der Tod der Mutter zu plötzlich, die Diagnose zu hart, der Unfall zu unvorhersehbar. Oder Umweltkatastrophen, womöglich Krieg (in Deutschland sind besonders aus Afghanistan und Mali heimkehrende Soldaten betroffen). Wer dabei physisch unversehrt bleibt, also mit dem Leben davon kommt, wird wahrscheinlich von psychischen Folgeerscheinungen eingeholt. Medizinisch PTBS genannt: Posttraumatische Belastungsstörung.

PTBS  ist die Bezeichnung einer Erkrankung der Psyche als Folge von Horror. Wenn Horror ins sprachloses Entsetzen mündet, geht anschließend wenig oder auch gar nichts mehr. Zur Arbeit, Einkaufen, oder überhaupt nur morgens das Bett verlassen – was kürzlich noch gut machbar war, erscheint plötzlich nicht mehr möglich. Das, was man Funktionieren nennen könnte, hat aufgehört zu funktionieren – vereinfacht gesagt. Denn PTBS und die möglichen Begleiterscheinungen sind vielfältig.

Die aktuell in der Psychologie favorisierte Methode zur Therapie von PTBS verbirgt sich in einem weiteren Kürzel: EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen). Knapp gesagt: Therapeutisch initiierte rechts/links-, links/rechts-Augenbewegungen, die eine beidseitige Stimulation der Gehirnhälften bewirken, somit eine Interaktion der Hirnhemisphären, und – verblüffend einfach – für eine Integration der belastenden Erfahrung sorgen können. Entdeckt von der New Yorker Psychologin Francine Shapiro bei einem Spaziergang durch den Park. Beim Wandern unter Bäumen blicken Menschen nicht starr nach vorn, sondern abwechselnd nach rechts und links – wahrscheinlich ein sehr alter Reflex aus den Frühphasen menschlicher Evolution. Dieser wedelnde Blick hat mehr als nur eine beruhigende Wirkung auf die Psyche – wie Shapiro feststellte und an ersten Probanden ausprobierte. Darunter kriegstraumatisierte Soldaten.

Wie hilfreich EMDR ist, haben inzwischen viele Studie gezeigt. Sehr gut also, dass es dieses Instrument gibt.

Ich selbst nutze seit rund zehn Jahren eine eigene, von mir entwickelte Methode, die Traumaablösung. Ein Verfahren, das am sogenannten Charakterpanzer ansetzt und sich ebenfalls als hochwirksam erwiesen hat. Kürzlich hat eine Psychologin zu mir gemeint: „Das kannst du. Aber können das auch Andere gleichermaßen gut?“
Darauf ich: „Die Traumaablösung ist kein Hexenwerk. Ich habe die Methode in der Ausbildung „Spirituelle Medizin advanced“ vielen Schüler/innen vermittelt. Die arbeiten gleichermaßen wirksam damit“.

Um weitere Zweifel in dieser Richtung zu zerstreuen, werde ich das Verfahren der Traumaablösung in weiteren Beiträgen so genau wie möglich systematisieren. Und, darüber hinaus, mit Grundlagen des EMDR verknüpfen.

Mehr in weiteren Beiträgen …
Bleiben Sie weiter dran!

Ihr – Otmar Jenner

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