Burn-out: Fakten & Zahlen

By Donnerstag, der 15. November 2018Nachrichten

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt kaum verlässliche Zahlen zum Burn-out-Syndrom.

Der Grund: Als Diagnose eine Nischenposition in der ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems – deutsch: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme). Die ICD-10 wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegeben und ist der Duden unter den Diagnose-Manualen und -Richtlinien für Ärzte, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie. Was dort steht, gilt – und zwar weltweit.

Vorsichtig ausgedrückt: Burn-out ist in der ICD-10 eine fast schattenhafte Existenz. Denn: Burn-out ist lediglich als Zusatz-Diagnose-Schlüssel gelistet.
Z73.0: Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung – Burn-out.
Genau genommen ist Burn-out laut ICD-10 also keine Krankheit sondern ein „Problem“.

Menschen, die unter Burn-out leiden würden dem vehement widersprechen!

Die gute Nachricht: Das weiß jeder Therapeut.

Eine weitere schlechte: Diese gute Nachricht ist in der internationalen Klassifikation noch nicht angekommen. Und damit auch nicht greifbar in Statistiken.
Im Gegensatz zur Depression. Wie viele Menschen in Deutschland unter Depression leiden (laut WHO ca. 5,2 % der Bevölkerung) ist deshalb so gut bekannt, weil es dafür eindeutige Diagnoseschlüssel gibt.
Die Grenze zwischen Depression und Burn-out sind jedoch auch für erfahrene Diagnostiker in vielen Fällen nur schwer ziehbar.
Ganz simpel: Die dunkle seelische Verstimmung namens Depression muss den ganzen Menschen in allen Lebensbereichen erfasst haben, um als Depression gelten zu können. Burn-out, das Ausbrennen, bezieht sich gemäß Definition auf die Arbeitssituation. Also die individuelle Reaktion auf Arbeitsanforderungen, das Arbeitsklima wie auch arbeitsbedingte professionelle Kontakte.

Depression gilt als Krankheit.

Warum soll Burn-out keine sein?

Die Frage, ob Burn-out weiterhin ein Problem oder doch eine Krankheit ist, da bin ich sicher, wird in der WHO diskutiert und in einer der kommenden Ausgaben der ICD-10 zu finden sein.

Was bei dem gegenwärtigen Status als „Problem“ positiv ist: Weil Burn-out nicht als Krankheit sondern als „Problem“ gelistet ist, entfällt eine mögliche Stigmatisierung durch das Label „Krankheit“ wie etwa bei Depression. Wer unter Depressionen leidet, leidet häufig auch unter der Abstempelung als psychisch erkrankter und damit kranker Person. Mit der verniedlichenden Bezeichnung als „Problem“ wird dies vermieden. Überhaupt liegt in dem Wort „Problem“ etwas Temporäres. Probleme gehen vorüber, könnte man denken. Häufig von ganz allein.
Daraus erwächst im Falle von Burn-out jedoch nicht selten ein größeres Problem.

„Ja, bin wohl betroffen“, raunen sich manche Kollegen bei der Arbeit zu. „Ist so schlimm auch wieder nicht. Wird schon vorbeigehen.“
Hmm, die Hoffnung, ohne eigenes Zutun und deutliche Veränderungen irgendwie durchzukommen, erfüllen sich im Zusammenhang mit Burn-out oft nicht.

Aus einem Problemchen bei der Arbeit wird, nicht ernst genommen, schnell ein Problem, gefolgt von Symptomen – seelischen, körperlichen –, mit gravierenden Einschränkungen im persönlichen Wohlbefinden.
Wer dies noch immer nicht ernst nimmt, landet womöglich in einem Strudel. In einer Abwärtsspirale, die dann nur noch mit professioneller Hilfe aufzuhalten ist.

Zum Abschluss dieses Beitrags noch einige Zahlen (auf wenn sie aufgrund der genannten Schwierigkeiten bei der statistischen Zuordnung nur als Näherungswerte zu sehen sind):
Von rund 44 Millionen Arbeitnehmern in Deutschland sind laut offiziellen Schätzungen 12 – 14 Millionen von Burn-out bedroht.
Durchschnittlich 7 bis 8 Prozent der unternehmerischen Umsätze gehen in Deutschland durch Burn-out und damit verbundene Ausfälle und Fehlleistungen verloren.
Der volkswirtschaftliche Schaden durch psychische Störungen und Verhaltensstörungen (an denen Burn-out zu etwa 25 % beteiligt ist): rund 99 Milliarden Euro jährlich (von 3,2 Billiarden des BIP).

Muss man das ernst nehmen? Eindeutig. Nicht nur rechnerisch.

Als Therapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie biete ich professionelle Hilfe. Ich unterliege der Schweigepflicht und garantiere uneingeschränkte Vertraulichkeit.

Neben der Arbeit in der Praxis biete ich ein Burn-out-Telefon (mit besonderen Konditionen für mittelständische Firmen und größere Unternehmen). Mehr dazu auf Anfrage via Mail: oj@otmarjenner.de Oder Telefon: +49 163 2298614

Ihr

Otmar Jenner

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