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Dying Archives - Otmar Jenner

Geist, Seele, Bewusstsein – Was ist was?

By Nachrichten

Frage per Mail an mich: Können Geist und Seele eines Menschen seinen Körper getrennt verlassen? Etwa zuerst der Geist? Dann, Tage später, die Seele?

Was für eine interessante Frage: In dem genannten Zusammenhang sind nach meiner Kenntnis drei Begriffe wichtig:
Geist, Seele, Bewusstsein.
Wenn von einem der drei die Rede ist, so ist damit noch längst nicht klar, was darunter zu verstehen ist.
Nicht zuletzt, weil es eine wissenschaftlich belastbare Unterscheidung der drei nicht gibt.

Meine Vorstellung ist Folgende: Es gibt den transpersonalen Geist, begreifbar als Gottesfeld, jensseits von Individualität, also auch keine Personalie. Und den individuellen Geist.
Eine Eigenschaft und Qualität des individuellen Geistes ist individuelles Bewusstsein. Dieses verändert sich durch gemachte Erfahrungen (im Sinne des Lebens: Erlebnisse). Daraus erwächst ein mentaler Karma-Körper: die Seele.
Jeder Mensch kann einen Teil der Seele reflektieren: sein Ich. Und einen Teil kaum oder gar nicht: sein Es.
Individueller Geist inkarniert gewissermaßen im Mantel seiner Seele (gewoben aus sämtlichen jemals gemachten Erfahrungen, wirksam als Es), woraus wiederum ein Impuls für die Gegenwart und die Zukunft erwächst: das sogenannte Karma. Und Menschen sind – verallgemeinernd gesprochen – damit beschäftigt, aus der Perspektive ihres Ichs, das darunter liegende Es zu begreifen und somit ihr gesamtes Dasein zu erfassen.

Angenommen, der individuelle Geist hat sich eben erst aus dem transpersonalen Feld göttlichen Geistes gelöst, ist also gewissermaßen aus dem Ozean in die Individualität getropft, so sind damit bereits Erfahrungen verknüpft und Möglichkeiten. Diese Erfahrungen und Möglichkeiten im vieldimensionalen mentalen Raum bewirken Neigungen.

Das Wort Sehnsucht wäre an der Stelle bereits zu konkret. Denn die Neigungen sind als feine Folge von Verdichtungen und zunächst zarten Konkretisierungen zu verstehen.

Das Leben ist eine sehr konsequente Folge davon. Im Moment der Inkarnation, spätestens mit der Einnistung und embryonalen Wachstum, verschränkt sich der im Leben angekommene Geist, in den karmischen Mantel seiner Seele gehüllt, biologisch mit dem Leben. Sein Bewusstsein verschränkt sich nämlich mit dem heranreifenden Gehirn und beginnt so verschränkt biologisch fundiert kognitiv zu verarbeiten.

Dies bedeutet nicht, dass das intrauterine Kind mathematische Rätsel löst oder über das Höhlengleichnis sinniert. Doch reagiert es auf Befindlichkeiten der Mutter (hormonell über das Nabelschnurblut aufgenommen). Am Ende dieser Reihe von Verdichtungen, die mit der Geburt einhergehen, beginnt das Neugeborne schließlich zu atmen und Eigenständigkeit im Leben zu entwicklen.

Bei den Sterbeprozessen verläuft die Geburtskaskade der Verdichtungen genau anders herum, nämlich als Abfolge von Erweiterungen. Dabei sind die seltsamsten Phänomene möglich.

Bereits zu Lebzeiten kann sich individuelles Bewusstsein temporär vom biologischen Körper entfernen. Bei Nahtoderfahrungen nach Unfällen etwa oder Außerkörper-Erfahrungen in Momenten extremer Angst oder Gefahr.

Dabei kann die Seele verrutschen. Und die Formulierung: Sie oder er stehe neben sich, hat auch damit zu tun. Der Geist kann aber nicht verrutschen oder zu Lebzeiten abhanden kommen. Wenn der Geist den Körper aufgibt, so stirbt der betroffene Mensch. Denn diese Aufgabe des Körpers ist genau der eigentliche Grund des Todes. Wenn kein vitales „Interesse“ mehr am Körper als Gefährt des Lebens besteht, erfolgt der Tod. Früher oder später.

Im Zuge des Todes verlässt der Geist den Körper und nimmt dabei den Mantel der Seele (also alle jemals gemachten Erfahrungen in diesem Leben und allen davor)  mit.

Dieser Moment ist als auratisches Aufleuchten beobachtbar.

Tatsächlich wird die spirituelle, die mentale, die emotionale Aura und auch ein Teil des individuellen Astralleibes mitgenommen.

Um nämlich jenseits des biologischen Seins mit einem Mentalkörper agieren zu können.

Diese Prozesse habe ich eingehend im „Buch des Übergangs – Spirituelle Medizin und Sterbebegleitung“ beschrieben.

HerzLicht

Ihr

Otmar Jenner

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Psychogene Tode

By Nachrichten

Kommt ein Patient mit Bauchschmerzen zum Arzt. Die Diagnosemaschine wird angeworfen. Schließlich die Nachricht: „Sie haben Bauchspeicheldrüsenkrebs, bereits gestreut, inoperabel. Sie werden innerhalb der nächsten Monate sterben. Regeln sie ihre Angelegenheiten.“
Der Patient stirbt wie prognostiziert.
Nun meine Frage: Woran eigentlich?
Wahrscheinlich an Organversagen, je nach Verlauf, lautet eine Standardantwort der Medizin.
Bauchspeicheldrüsenkrebs, das hat sich herumgesprochen, ist gefährlich, daher sterben von dieser Diagnose Betroffene sehr häufig. Dank Palliativmedizin inzwischen weniger schmerzhaft.
Doch damit ist die Frage noch nicht beantwortet, woran ein Mensch mit Pankreaskrebs tatsächlich stirbt – wenn er denn stirbt.

Ein befreundeter Mediziner erzählte mir kürzlich von einem Fall, der in den USA für Aufsehen gesorgt haben soll. Ein Mädchen wird durch einen unglücklichen Zufall über Nacht in einer Kühlkammer eingeschlossen. Am nächsten Morgen ist das Mädchen tot. Nicht wegen Sauerstoffmangel. Daran herrschte kein Mangel, die Kammer war wohl groß genug, sondern wegen Unterkühlung. Nur: Die Kühlkammer war zu dem Zeitpunkt gar nicht in Betrieb, weil ausgeschaltet. Drinnen herrschten ähnliche Temperaturen wie draußen. Trotzdem starb das Mädchen den Kältetod.

Genau: Totgesagte sterben schnell, auch Totgedachte – umso eher als sie selbst fest daran glauben.

Psychogener Tod wird dieses Phänomen des Todes durch Vorstellungskraft in der medizinischen Psychologie genannt. Tot durch die Erwartung des Todes. In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts vielfach beobachtet und dokumentiert bei Eskimos, Naturvölkern in Afrika, nord- und südamerikanischen Indianern, Aborigines in Australien, neuseeländischen Māori, sowie auf diversen Südseeinseln.Ausgelöst wird der psychogene Tod meistens durch Verbalsuggestion. „Ich befehle dir, zu sterben“, soll ein Eskimo-Zauberer einem sehr gesunden und starken Mann gesagt haben, woraufhin der innerhalb von vier Tagen tot war.
Klar, der moderne Europäer hängt zu sehr am Leben und lässt sich nicht einfach so totreden. Dafür könnte auch eine Beobachtung sprechen, die ebenfalls mehrere Forscher indigener Völker gemacht haben: Die Eingeborenen scheinen das Sterben leicht zu nehmen. Kein Kampf gegen den Tod und für das Leben. Im Gegenteil. „… ich habe mehrere junge Frauen und Männer gekannt, die sich gerade so niederlegten und starben, wie sich jeder niederlegt und stirbt“, berichtet der Prediger J. H. Holmes 1924 aus Neu Guinea.
Die nun naheliegende Frage, welchen Anteil das Christentum daran hatte, Eingeborenen Todesfurcht einzupflanzen, wäre ein Seitenpfad dieser Betrachtung und muss daher leider vernachlässigt werden.

Viel wichtiger ist: Wie wurde der psychogene Tod in unsere Gegenwart übertragen?

Die Antwort ist eine Behauptung meinerseits, weil nicht durch Studien belegt, sondern lediglich auf Beobachtungen beruhend, die aber nicht repräsentativ sind. Dennoch: Die modernen Schamanen des Krankenbetriebs (geht ja um viel Geld dabei) halten an ihrer Deutungshoheit fest. Gern auch mit der Macht des letzten Mittels. Und sei es einer Leben / Tod-Prognose.
Und der psychogene Tod gibt ihnen recht. Ist, so gesehen, ein dienstbares Phänomen. Hinterher kann man dann sagen: Organversagen als Folge von …
Ja, ein dienstbares Phänomen. Nein, nicht im Sinne einer Verschwörungstheorie. Denn die Beteiligten haben sich nicht gemeinsam dazu verschworen. Die Sache hat sich vielmehr verschwörerisch entwickelt. Nach und nach. Und will nun umgedreht werden. Sehr hilfreich wäre dafür eine Studie in der Onkologie über die Kraft des Gesundsprechens.
Woran der Patient mit Pankreaskrebs nun tatsächlich gestorben ist, ist an dieser Stelle nicht mehr klärbar. Ich behaupte allerdings, dass die Endzeitprognose für sein weiteres Dasein wenig förderlich war.

Mehr dazu in einem nächsten Beitrag.
Ihr
Otmar Jenner

Quelle für den Tod durch Vorstellungskraft u.a.: Klaus-Dietrich Stumpfe „Der psychogene Tod“

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