Trauma & Traumaablösung 1.

By Montag, der 4. November 2019 November 20th, 2019 Nachrichten

Eine Lichtung im Wald. Sonne auf einem Stück Moos. Du kniest Dich davor, streichst mit den Handflächen über samtiges, leicht feuchtes Grün und riechst einen wunderbaren Duft. Du bist fünf, sechs oder sieben Jahre alt, höchstens elf, und in Begleitung Deiner Eltern. Du könntest an diesem herrlichen Ort für immer verweilen, doch Deine Eltern wollen weiter. Also beschließt Du, diesen Ort mit seinem Duft niemals zu vergessen. Aber es kommen weitere, ebenfalls intensive Momente, und einige Tage später denkst Du schon nicht mehr an die Lichtung im Wald.

Jahre später und längst erwachsen, vielleicht bei einer Wanderung, vielleicht allein, vielleicht in Gesellschaft, findest Dich wieder auf einer Lichtung. Nicht die von Damals. Aber ähnlich schön. Wieder Sonne auf sattgrünem Moos, wieder dieser feinsüßlich-herbe Geruch. Fast automatisch kniest Du Dich wieder hin. Und auf einmal bist Du in einer anderen Zeit. Du hörst die Stimmen Deiner Eltern, hörst sie reden, weißt, warum sie in Eile waren, spürst ihre Anspannung, die sie hinter elterlicher Zuwendung und Achtsamkeit verbargen. Und es kann sein, dass diese sehr schöne Erinnerung einen weniger schönen Beiklang bekommt und in eine harte und sehr erwachsene Erkenntnis mündet.

Durch Ähnlichkeit und Entsprechung wird Erinnerung aus dem Vergessen geholt und reaktiviert. Ähnliche Gerüche, ähnlichen Geschmack, ähnliche Geräusche, ähnliche taktile Empfindungen, weniger durch entsprechende optische Wahrnehmungen und analoge Gedanken. Deshalb ist das Hineindenken in die Vergangenheit so schwierig. So angestrengt man es auch versucht – Erinnerung ist gedanklich kaum zu erzwingen. Doch ein entsprechender Geruch oder Geschmack – und das Empfinden von Damals ist erneut lebendig und gegenwärtig da.

Das gilt auch für weniger angenehme Erinnerungen. Manchmal findet man sich in irgendeiner Klemme des aktuellen Lebens wieder, riecht etwas, hört etwas, fühlt etwas – und weiß plötzlich, dass man sich in einer vergleichbaren Zwangslage schon einmal befand. Dies bietet die Möglichkeit, gegenwärtig etwas daraus zu lernen und gewissermaßen biographisch zu wachsen, weshalb auch weniger angenehme Erinnerungen als wertvoll anzusehen sind.

Und dann sind da noch die Erfahrungen, an die man sich womöglich nicht erinnern kann. In der biographischen Tiefe verborgene seelische Verletzungen, im Vergessen verschlossen, weil zu schmerzhaft für die aktive Erinnerung. Das sind die Traumatisierungen, die ein Mensch möglicherweise mitbekommen hat – und schnellstmöglich vergessen muss, da die Erinnerung daran unerträglich ist. Doch tatsächliches Vergessen gibt es nicht. Was auch immer erlebt wird, bleibt bewahrt und biographisch wirksam. Bei Traumatisierungen häufig als Wirksamkeit im Verborgenen. Nicht selten wahrnehmbar als unterschwellige Impulse, die zu seltsamen, vergleichsweise ungesunden Handlungen führen. Selbstschädigendes Verhalten etwa, in Form von seelischen Abhängigkeiten oder stoffgebundenen Süchten beispielsweise – doch die Folgen von Traumatisierungen auf Verhalten sind so individuell wie Menschen mit ihren jeweiligen Hemmnissen und Nöten einzigartig sind.

Die Biographie eines Menschen ist im Nachhinein nicht veränderbar. Eine Verletzung kann daher nicht ungeschehen gemacht werden. An den Folgen kann jedoch sehr effektiv gearbeitet werden. Und die von mir entwickelte Methode der Traumaablösung ermöglicht dies. In weiteren Beiträgen soll diese Methode nun nach rund zehnjähriger Praxis weiter verfeinert und systematisiert werden.

In diesem Sinne – bleiben Sie dran!

Ihr – Otmar Jenner

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