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Stellen Sie sich vor…

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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kino, auf der Leinwand läuft der Film Ihres Lebens. Eine Riesenshow. Die Spezialeffekte sind überwältigend, die Stunts täuschend echt, und die Liebesszenen wirklich hinreißend. Plötzlich sind Sie mittendrin, wissen nicht, wie Ihnen geschieht.
Dies ist Ihr Leben, kein Trugbild, alles ist superwirklich, Ihre Gefühle sind superreal. Und Sie vergessen, dass Sie eigentlich in einem Kino sitzen und den Film Ihres Lebens sehen. Sie vergessen das, weil Sie aktiv mitspielen dürfen und die Art des Spielens Ihnen Freude macht.
Zumindest so lange, bis es Probleme gibt, die Sie schließlich nachdenklich stimmen. Damit wissen Sie aber noch lange nicht, wieso es diese Probleme gibt, denn Sie stecken im ganzen Geschehen zu tief drin. Also denken Sie nach und denken Sie vor und zurück und hin und her, finden aber keine befriedigende Lösung.
Warum?

Ganz einfach: Weil Sie gefangen sind in einer Vorstellung vom Leben und Sterben, von Tod und Wiedergeburt. Die Vorstellung wirkt täuschend real, dank der Sinne, die ihre Existenz immer wieder bestätigen.

Wenn jemand Ihnen zurufen würde ›Hören Sie, Ihr Leben ist doch eine Riesenillusion, in Wahrheit nichts als Kino, uns vom großen Filmemacher vorgespielt‹, so würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diesen Menschen womöglich, nein, wahrscheinlich sofort für verrückt erklären, und aus Ihrer Perspektive hätten Sie auch vollkommen recht.

Willkommen im kosmischen Irrgarten!
Dem Irrgarten Ihres Lebens und irgendwann auch Ihres Sterbens.
Es ist gut, sich zu Lebzeiten damit zu befassen.
Zum Beispiel in meinem Seminar „Spirituelle Medizin & Sterbebegleitung“.

HerzLicht

#OtmarJenner

Die Welt in uns

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In Seminaren und Ausbildungen, manchmal auch bei Behandlungen, betone ich einen für mich zentralen Gedanken:

Die Welt ist in uns. Tatsächlich, so meine ich zu wissen, ist die gesamte Welt in jedem von uns.

Eine Welt voller Schönheit, voller Wunder, aber auch voller Widersprüche, Missverständnisse und Schmerzen. Widersprüche, die wir in der Umgebung wahrnehmen, aber auch ins selbst erleben. Missverständnisse, die wir täglich zwischen anderen, zwischen uns und anderen und mit uns selbst beobachten. Schmerzen, unter denen ganze Regionen und Länder leiden, Bevölkerungen ebenso wie Bevölkerungsgruppe, Familien und wir auch selbst. Staunend erleben wir die Vielfalt des Lebens. Manches davon macht uns Angst. Manches tut weh. Bei Manchem meinen wir, weg sehen zu müssen. Bei Manchem können wir den Anblick gerade ertragen. Und immer wieder fragen wir: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?

Jede Menge.
Vor allem, das, was wir am Wenigsten sehen wollen.
Ich weiß, das ist ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke. Natürlich wollen wir wirklich schreckliche Dinge nicht sehen. Und es verständlich, wenn wir weg schauen, falls unser Blick zufällig in Richtung Horror fällt.

Die Welt ist in uns, weil alles, wirklich alles aus einer einzigen Quelle allen Seins stammt.
Wenn wir dies als Tatsache und ohne jeglichen Widerstand erkennen, haben wir ein vollständig erwachtes Bewusstsein.

Wir erkennen die Schönheit dieser Welt umso besser, als unser Bewusstsein erwacht.
Wie das?“, könnte man jetzt sokratisch fragen.
Die Antwort ist das erfahrbare Mysterium.
Meine Arbeit behandelt grundsätzlich die Entfaltung des Bewusstseins, also der Befähigung zu Erkenntnis.
Auch mein neues Buch „Heilung für die Königin und den Krieger… und nicht nur die“ handelt davon.

Ich hoffe mit diesen Zeilen zur Inspiration beigetragen zu haben!

HerzLicht Otmar Jenner

Neues Buch veröffentlicht + neue CD besungen

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In den letzten Monaten habe ich sehr viel geschrieben, auch eine zweite CD „Neue Gesänge der Heilung“ aufgenommen. Doch zunächst zum Geschriebenen:
In „Heilung für die Königin und den Krieger… und nicht nur die“ habe ich mich mit den 9 Archetypen der Seele und ihren Wegen zur Gesundheit befasst. Begonnen hatte ich damit schon in „Resonanzmedizin“, doch nun habe ich einen Selbsttest zum Erkennen des eigenen Seelenarchetypen und eine Methode zur Aufstellung der Seelenarchetypen entwickelt, außerdem einen Therapiekatalog für die einzelnen Typen angefügt. Weitere Hinweise für einen heilsameren Umgang mit sich selbst.

Das neue Buch beginnt so:
„Die Königin will gesehen werden und leiten. Der König möchte an erster Stelle stehen und führen. Künstler wollen kreieren und Krieger kämpfen. Die Weisen dieser Welt wollen wirken, Priester und Priesterinnen trösten, Heilerinnen und Heiler dienen und helfen. Während Gelehrte lernen und lehren wollen, wünschen Richterinnen und Richter zu urteilen und zu befrieden, Propheten hingegen zu inspirieren.
Jeder Mensch ist bekanntermaßen anders als jeder andere. Tatsächlich so staunenswert einmalig, dass man sich fragen muss, warum viele dennoch die selben oder zumindest die gleichen Probleme haben. Letzteres ist Teil eines Rätsel, das hier genauer betrachtet werden soll.“

Während ich dies hier schreibe, stelle ich einen Roman fertig, der im Herbst 2017 erscheinen soll. Ein Thriller, der vom Wissen der Alten handelt und Leute zu Wort kommen lässt, die viel jünger aussehen als sie eigentlich sind.
Verstehe.
Kann man sich noch nicht so viel drunter vorstellen.
Möchte man mehr erfahren.
Sehr schön.
Aus meiner Autoren-Perspektive finde ich es erfreulich, wenn die Spannung steigt.
Ach, ja, der Titel…
Darf ich auch noch nicht verraten.
Okay, Themenwechsel. Die CD.  16 Gesänge der Heilung, darunter „Amazing Grace“ in einer a capella-Version und Rumi’s „Alchemie of Love“. Ist sehr schön geworden, wie nicht nur ich finde.

„Heilung für die Königin…“ und „Neue Gesänge…“ ist beides im Schirner Verlag erschienen.

Zum Schluss noch ein Zitat aus meinem Seelenarchetypen-Buch: „Für andere haben wir jede Menge schlaue Erklärungen und kluge Ratschläge parat, für uns selbst aber sehr häufig nicht, denn wir selbst sind für uns selbst ein Mysterium und Geheimnis und immer wieder auch ein Problem.“
An dem Problem kann man arbeiten.

HerzLicht #OtmarJenner

Warum Krankheit „gehört“ werden will

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Wer gerade eine Grippe oder ein anderes Leiden hat, mag dies wahrscheinlich nicht hören: Krankheit ist sinnvoll. Symptome sprechen. Sie wollen etwas sagen. Und zwar mehr als nur: Ich will dir auf die Nerven gehen, dir Schmerz zufügen und dich, wenn es ganz übel kommt, in Lebensgefahr bringen. Wer erkrankt (und das gilt meines Wissens für sämtliche Krankheiten, also auch für jene, bei denen man meint, sie sich ohne eigenes Verschulden zugezogen zu haben) – wer erkrankt, woran auch immer (und so furchtbar das auch ist) muss auf der Gedanken- oder der Gefühlsebene – oder auf beiden – etwas übersehen haben. Muss eine gesunde Entwicklung blockiert haben. Muss sich einem nächsten Lernschritt verweigert, Erkenntnis ignoriert haben. Das klingt seltsam. Was, bitte schön, möchte die aktuelle Grippe mir denn sagen?

Oder: Ach, Grippe, wir sollten mal miteinander reden! Stimmt. Man kann diese Sache hier leicht ins Alberne ziehen. Allerdings: Es ist tatsächlich überhaupt nicht blöd mit der aktuellen Neurodermitis mal ein freundliches und gleichzeitig sehr ernstes Wort zu reden. Etwa so: Verstehe, du willst mir sagen, dass ich emotional sehr verletzt worden bin, wahrscheinlich auf der Ebene der Zärtlichkeit und körperlichen Zuwendung. Kapiere, die Haut. Habe so eine innere Wut, schaffe es aber nicht, sie zu zeigen und könnte daher aus der Haut fahren. Ständig dieses Kratzen. Immer gegen mich selbst. Sollte besser anderen meine Krallen zeigen. Genau, emotionale Blockade. Will gelöst werden. Wenn der krankende Mensch in seinem Innersten, also in der Tiefe seine Bewusstseins versteht, woher seine Krankheit eigentlich kommt, dann verschwindet die Krankheit. Nicht selten vollständig.

Unverständnis, Ignoranz gegenüber den eigenen innersten Bedürfnissen bewirken Blockaden im Mentalfeld. Je länger die Blockade bestehen bleiben, umso wahrscheinlich wird eine nachhaltige seelische und schließlich körperliche Auswirkung. Und in Folge entsteht eine Krankheit. Vielleicht auf der seelischen Ebene, vielleicht auf der körperlichen oder auf beiden gleichzeitig oder auch zeitlich versetzt. Vielleicht zeigt sich die Krankheit, also ein Ungleichgewicht in der individuellen Befindlichkeit, durch sichtbare Symptome. Etwa einen Ausschlag. Oder durch Schmerzen ohne Befund.

In jedem Fall ist die Hauptaussage des Symptoms: Ich will wahrgenommen werden. Dann: Ich will verstanden werden. Dann: Ich will, dass du, ein Mensch mit Symptomen, aus genau diesen lernst. Am besten sofort.

Einige Menschen sind aber nicht bereit, auf das zu hören, was Krankheit und Symptom ihnen sagen wollen. Sie hören auf alles Mögliche, nur nicht auf ihre innere Stimme, die ihnen zu mehr Achtsamkeit und Bewusstheit rät. In sich selbst verschlossen, locked-in im biologischen Sinne, empfinden sie sich vielleicht in ihrem eigenen Körper eingekerkert. Dieser Zustand währt vielleicht schon solange, dass sie sich daran gewöhnt haben. Bewusst oder unbewusst. Das nennt man dann eine „chronifizierte“ oder „chronische“ Erkrankung.

Spirituelle Genesungskunde setzt an diesen Blockaden an, um sie zu lösen. Damit Heilung entstehen kann.

Was zuerst da ist – Gedanke oder Gefühl?

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Nach Auffassung des österreichischen Psychiaters, Psychoanalytikers und Sigmund Freud-Kontrahenden, Wilhelm Reich, beruhen Emotionen auf subjektiven Wahrnehmungen von Energiebewegungen im menschlichen Körper. Zu dieser Erkenntnis war er bereits in den 30-er Jahren gelangt. Heute weiß man, dass Zellbestandteile wie Zellen und Zellverbände wie Haut oder hochkomplexe Zellstrukturen wie Organe auf eine sehr spezifische Weise schwingen. Diese Schwingungsmuster bilden Interferenzen auf den jeweiligen Schwingungsebenen. Diese können einander verstärken. Oder auslöschen. Verstärkung erzeugt so etwas wie eine größere Welle, Auslöschung eine Art größeres Tal. Tal oder Welle können im Körper einen starken, sich weiter aufbauenden Reiz bewirken, eine Art Erregungs-Tsunami – die Vorform der Emotion. Denn erst, wenn die Erregung mental reflektiert wird, wird ein Gefühl daraus. Also eine sinnliche Erregung, mental wahrgenommen wird. Deshalb gehen sämtlichen Gefühlen immer Gedanken voraus. Ohne Gedanke ganz einfach kein Gefühl. Doch diese, den Emotionen vorausgehenden Gedanken werden meistens nicht wahrgenommen, weil sie schnell und flüchtig sind, das Gefühl, zum Beispiel Schmerz, aber andauert. Emotionen wie Gedanken werden außerhalb des Gehirns auch im Mentalfeld der Aura gespeichert und können daher unabhängig vom Körper abgerufen werden. So lange der Körper existiert, wirken die im Mentalfeld gespeicherten Emotionen immer auch auf die Befindlichkeit des biologischen Körpers. Ein Resonanzphänomen auf sämtlichen Ebenen des individuellen Seins mit manchmal krank machenden Folgen. Wie emotionale Verhärtungen und Blockaden aufgelöst werden können – davon handelt Spirituelle Medizin und Resonanz Medizin , eine ganzheitliche Methode zur Verbesserung individueller Befindlichkeit.

Liebe – Angst, die zentrale Polarität

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Angst ist Zusammenziehung. Die größte Angst ist die maximale Verengung und Zusammenziehung. Wenn das Kind die Stadien der Verdichtung im Zuge der Schwangerschaft durchlaufen hat, dann erlangt es die Reife für die Begegnung mit seiner maximalen Angst. Dies ist der Moment, wo es durch den engen Geburtskanal muss.
Die Dynamik des natürlichen Lebensbeginns zeigt, dass Angst grundsätzlich sinnvoll ist. Angst ist eine Erfahrung, die das Leben immer wieder bietet, nicht zuletzt als deutliches Warnsignal auch zum Überleben bieten muss. Dann hat der geängstigte Mensch die Möglichkeit, alle seine Reserven zu mobilisieren, alle Kräfte zu bündeln und vollkommen konzentriert die drohende Gefahr zu überwinden. Um nach der Überwindung der Gefahr erneut Weite und Liebe zu riskieren. Angst und Liebe sind daher die wahrscheinlich fundamental gegensätzlichsten Aspekte des Lebens. Und das Leben eines Menschen ist in höchstem Maße von seinem Umgang mit diesen beiden Aspekten geprägt. Im Panorama seines Lebens bewegt sich der Mensch zwischen den beiden Polen Angst und Liebe. Dieses individuelle Bewegungsmuster bestimmt seine Biographie und bewirkt in Folge eine Positionierung zwischen den Polen Gesundheit und Krankheit.
Mit den Methoden des #MindBodyHealing , beschrieben in #SpirituelleMedizin und #ResonanzMedizin , kann eine heilsame individuelle Balance zwischen den Polaritäten des Daseins bewirkt werden.
HerzLicht #OtmarJenner

Warum man Distanz sucht, Ferne aber nicht ertragen kann

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Je größer der Abstand, umso geringer die Gefahr. Das ist eines der Grundprinzipien des Daseins. Das gilt auch für die Gefühlsebene und emotionale Distanz. Die größte Nähe erlebt ein Mensch mit seiner eigenen, leiblichen Mutter. Eine biologische Tatsache durch Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt mit mentalen Konsequenzen auf der emotionalen und gedanklichen Ebene und darüber hinaus auch auf die individuelle Spiritualität. Denn das Verhältnis eines Menschen zu anderen Menschen und zum Dasein an sich, wird zuallererst und maßgeblich von seinem Verhältnis zur Mutter geprägt. Ist dieses Verhältnis ungebrochen liebevoll und innig, so wird dieser Mensch auch in dieser offenen und liebevollen Haltung auf Andere zugehen können. Das Wagnis der Nähe fällt so einem Menschen wahrscheinlich umso leichter, als ihm die negativen Möglichkeiten von Nähe in Form von Traumatisierungen nicht schon am Anfang seines Lebens mit auf den Weg gegeben worden sind.

Für Menschen, die am Lebensanfang große Verletzungen erfahren haben, birgt Nähe ein umso größeres Risiko. Nähe birgt die Möglichkeit von Innigkeit und Zärtlichkeit und von Schmerz und Verletzung.

Wer Nähe riskiert, erhofft sich Innigkeit, Zärtlichkeit und Lust und nimmt die Möglichkeit von Schmerz in Kauf. Je mehr die Nähe in der Vergangenheit mit der Erfahrung von Schmerz verbunden war, umso negativer wird die daran geknüpfte Erwartung für die Zukunft. Manche Menschen arrangieren sich mit schmerzhafter Nähe. Andere flüchten in die Distanz. Doch in der Distanz fühlen sie sich verloren und suchen bald wiederum Nähe, denn Ferne ist auf Dauer unerträglich. Denn in der Ferne verdurstet der Mensch an seinem Bedürfnis nach Nähe.

Dieses Hin und Her ist aber einer heilsamen Nähe nicht förderlich und bewirkt ambivalente Bindungen. Ambivalente Bindungen sind problematisch, nicht zuletzt durch die darauf begründeten Missverständnisse, Enttäuschugnen und Trennungen. Ambivalente Bindungen beruhen auf Traumatisierungen und bewirken Traumatisierungen. Doch dieser Reigen des Verletzt-Werdens und Verletzens kann durchbrochen werden.