Wozu eine Schule der Achtsamkeit & Meditation?

By Sonntag, der 4. Juni 2017Nachrichten

Wanderer im Netz. Twitter fragt, Snapchat meint, YouTube und Facebook sowieso. Durch Portale treten, Seiten besuchen. Reisen, rasen. So schnell wie nie. Drei Stunden rum, dann vier, ein Tag. Schon wieder. Hin und her gerissen. Nachts aufgewacht, kurz das Handy an. Morgens sofort den Computer hochgefahren. Uni? Ausbildung? Job? Keine Zeit. Was tun? Mal im Internet nachschauen. Surfen. Was will ich? Möglichst viele Follower. Warum liebt mich keiner von denen? Bin ich ET? Hmm, gerade echt beschäftigt am Rechner. Halt die Klappe, Siri. Ja, die Freundschaftsanfrage ist versendet. Wer schaut mich hier wirklich an? Mein Bildschirm. Was fällt mir sonst noch ein? Absolut nichts. Was möchte ich? Klar, kreativ sein. Wollen doch alle. Klappt das? Ganz ehrlich: Nein.

Hey, Mensch, denke ich manchmal, die Kiste schafft dich, wenn du sie lässt.

Wer bin ich? Ein Profil auf Facebook.

Wer bin ich noch? Eine Spur im Internet.

Wer bin ich außerdem noch? Ein Mensch, der ständig aufs Handy starrt.

Wer will ich sein? Weiß nicht.

Gute Nacht Zivilisation, wenn das so weiter geht.

Was tun?

Aufwachen. Eine Kunst, die immer mehr gelernt sein will. Meditation, ganz anders.

Mein Seminar „Adi – Schule der Achtsamkeit & Meditation“ befasst sich genau damit. Weil die Gegenwart zu schön ist, um sie zu verschlafen. Weil Ablenkung eine Form von Lenkung ist und damit auf eine ganz neue Art totalitär. Weil man die digitale Diktatur mit einem Mausklick verlassen kann. Weil man wirkliche Freiheit nur in sich selbst findet – über eine virtuelle und digitale hinaus. Weil daraus Kreativität erwächst und einem dann plötzlich wieder eine Menge einfällt. Und weil man durch Achtsamkeit Wachsamkeit gewinnt.

Ihr

Otmar Jenner

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