Die Welt in uns

By Sonntag, der 19. Februar 2017Nachrichten

In Seminaren und Ausbildungen, manchmal auch bei Behandlungen, betone ich einen für mich zentralen Gedanken:

Die Welt ist in uns. Tatsächlich, so meine ich zu wissen, ist die gesamte Welt in jedem von uns.

Eine Welt voller Schönheit, voller Wunder, aber auch voller Widersprüche, Missverständnisse und Schmerzen. Widersprüche, die wir in der Umgebung wahrnehmen, aber auch ins selbst erleben. Missverständnisse, die wir täglich zwischen anderen, zwischen uns und anderen und mit uns selbst beobachten. Schmerzen, unter denen ganze Regionen und Länder leiden, Bevölkerungen ebenso wie Bevölkerungsgruppe, Familien und wir auch selbst. Staunend erleben wir die Vielfalt des Lebens. Manches davon macht uns Angst. Manches tut weh. Bei Manchem meinen wir, weg sehen zu müssen. Bei Manchem können wir den Anblick gerade ertragen. Und immer wieder fragen wir: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?

Jede Menge.
Vor allem, das, was wir am Wenigsten sehen wollen.
Ich weiß, das ist ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke. Natürlich wollen wir wirklich schreckliche Dinge nicht sehen. Und es verständlich, wenn wir weg schauen, falls unser Blick zufällig in Richtung Horror fällt.

Die Welt ist in uns, weil alles, wirklich alles aus einer einzigen Quelle allen Seins stammt.
Wenn wir dies als Tatsache und ohne jeglichen Widerstand erkennen, haben wir ein vollständig erwachtes Bewusstsein.

Wir erkennen die Schönheit dieser Welt umso besser, als unser Bewusstsein erwacht.
Wie das?“, könnte man jetzt sokratisch fragen.
Die Antwort ist das erfahrbare Mysterium.
Meine Arbeit behandelt grundsätzlich die Entfaltung des Bewusstseins, also der Befähigung zu Erkenntnis.
Auch mein neues Buch „Heilung für die Königin und den Krieger… und nicht nur die“ handelt davon.

Ich hoffe mit diesen Zeilen zur Inspiration beigetragen zu haben!

HerzLicht Otmar Jenner

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